Hochzeitsbräuche in Zurndorf im Wandel der Zeit

Anekdoten, Bräuche, Geschichten und Wissenswertes rund um den schönsten Tag im Leben

Vor der Trauung

Die ersten Gäste treffen ein und werden von den Helfern der Hochzeit begrüßt.

Die verheirateten männlichen Gäste erhalten als Anstecker einen Rosmarinzweig und die ledigen Männer und Burschen bekommen Myrte. 

Dieser Brauch geht möglicherweise auf den Glauben zurück, dass diese stark riechenden Pflanzen böse Geister vom Brautpaar fernhalten sollen. 

Ein bis zwei Stunden vor der Hochzeit treffen sich die Gäste bei den Eltern der Braut oder des Bräutigams, je nachdem, von welchem Teil des Brautpaars man Hochzeitsgast wurde.

Die Gäste werden dabei von den Eltern der Braut oder des Bräutigams begrüßt und von Hochzeitskellnerinnen und Hochzeitskellnern mit Getränken und Krapferl versorgt.

Die Hochzeitskellnerinnen und -kellner sind dabei meist Freundinnen und Freunde der Eltern des Brautpaars.

Neben den Hochzeitsgästen werden auch den schaulustigen Dorfbewohnern Getränke und Krapferl angeboten.

 

Die Tradition der Hochzeitskellner

Früher wurde von jeder Verwandtschaftsseite je ein Kellner gestellt, die während der gesamten Hochzeit für die Getränke zuständig waren. Traditionell trugen sie weißes Hemd, schwarze Hose mit Lederstiefel und eine weiße Schürze (Viata).

Die Hochzeitskellner halfen am Ende der Hochzeit beim Wegräumen und verließen gemeinsam mit den Köchinnen als Letztes die Hochzeit. Da kam es dann schon einmal vor, dass es Mittag wurde, bis sie fertig waren und schlafen gehen konnten.

Adresse

Deutsch Jahrndorferstraße 49
2424 Zurndorf

eMail

Telefon

0664/612 90 64